
Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Год журнала: 2025, Номер unknown
Опубликована: Март 17, 2025
Zusammenfassung: Hintergrund: Sowohl das DSM-5 als auch die ICD-11 führten den Spezifikator „mit eingeschränkten prosozialen Emotionen (EPE)“ ein, um Störung des Sozialverhaltens (Conduct Disorder, CD) bei Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten und erhöhten kaltherzigen, emotionslosen (eng. callous-unemotional, CU) Eigenschaften genauer zu diagnostizieren. Dadurch wird Bedeutung dieser Merkmale für Vorhersage zukünftiger maladaptiver Entwicklungen hervorgehoben. In der erwachsenen Gesamtbevölkerung beträgt Prävalenz von CU-Traits 4,5 %, während sie zwischen 2–6 % variiert. Ziel Studie ist es, Anwendbarkeit vom LSU Developmental Psychology Lab (2023 ) entwickelten t-Werte zur Einschätzung klinisch relevanter bzw. kritischer callous-unemotional (CU)-Traits aus deutschen überprüfen. Dabei untersucht, ob diese international berechneten T-Werte valide deutschsprachigen Raum nutzbar sind, ohne dass eigene oder Cut-off-Werte basierend auf Stichprobe berechnet werden. Methode: Die vorliegende besteht N = 1622 Jugendliche (50 weiblich), einem Durchschnittsalter M 13.63 Jahren, welche an Schulen rekrutiert wurden. verwendete alters- geschlechtsbasierte Normen ( t-Werte) Gemeinschaftsstichprobe Psychopathology ). t-Tests ANOVAs wurden eingesetzt, Unterschiede in Alters- (11–14 Jahre, 15–17 Jahre), Geschlechts- Gruppen Interaktionseffekts Geschlecht Alter bestimmen. Ergebnisse: 91.5 fielen normative Gruppe, 4.3 galten gefährdet, 4.2 zeigten klinische Merkmale. Altersunterschiede waren signifikant, Geschlechtsunterschiede nicht signifikant Interaktionseffekte signifikant. Post-hoc-Analysen ergaben signifikante männlichen sowie weiblichen über beide Altersgruppen hinweg. Schlussfolgerung: liefert wertvolle Einblicke CU-Eigenschaften einer Schulstichprobe. Das Verständnis Verteilung entscheidend Früherkennung Entwicklung maßgeschneiderter Interventionen. Neben pädagogischem Personal profitieren Fachkräfte im klinischen Kontext frühzeitigen Identifizierung, gezielte diagnostische therapeutische Maßnahmen einzuleiten